Ist der Fluch gebrochen? Games als Filme und Serien zwischen Adaption, Eigenständigkeit und kultureller Anerkennung
Digitalspieladaptionen waren lange ein Reizthema: zu platt, zu beliebig, zu wenig „das Spiel“. Inzwischen zeigen Produktionen wie The Last of Us, Fallout oder Sonic, dass Games als Film- und Serienvorlagen nicht nur funktionieren, sondern kulturell relevant und Gegenstand heißester Web-Diskussionen sind! Was hat sich im Verhältnis von Spiel, Film und Serie verändert hat? Geht es heute um treuere Adaptionen, um die Übersetzung von Welten und Figuren oder um die Anerkennung von Games als eigenständiges kulturelles Erzählen? Aus Perspektive der Game Studies diskutiert mein Vortrag, warum manche Adaptionen scheitern und andere neue Maßstäbe setzen. Im Zentrum also stehen Fragen nach Narration, Ästhetik, Fan-Erwartungen, Transmedialität und der ökonomischen Logik von Markenbildung. Und - OMG! - immer wieder Uwe Boll ...