Ist der Fluch gebrochen? Games als Filme und Serien zwischen Adaption, Eigenständigkeit und kultureller Anerkennung

Ist der Fluch gebrochen? Games als Filme und Serien zwischen Adaption, Eigenständigkeit und kultureller Anerkennung

Rudolf Thomas Inderst

10.10.2026 13:30–14:00
Englisch
(Kurz-) Vortrag
Medien & Kultur
#Filme & Serien #Games #Netzkultur #This is FUN
Video- und Computerspielverfilmungen galten lange als gescheitert, doch mit aktuellen Serien und Filmen scheint sich die Wahrnehmung zu ändern. Mein Talk fragt, ob Games endlich als eigenständige Erzähl- und Bildwelten ernst genommen werden oder ob alte Probleme lediglich medial neu verpackt werden.

Digitalspieladaptionen waren lange ein Reizthema: zu platt, zu beliebig, zu wenig „das Spiel“. Inzwischen zeigen Produktionen wie The Last of Us, Fallout oder Sonic, dass Games als Film- und Serienvorlagen nicht nur funktionieren, sondern kulturell relevant und Gegenstand heißester Web-Diskussionen sind! Was hat sich im Verhältnis von Spiel, Film und Serie verändert hat? Geht es heute um treuere Adaptionen, um die Übersetzung von Welten und Figuren oder um die Anerkennung von Games als eigenständiges kulturelles Erzählen? Aus Perspektive der Game Studies diskutiert mein Vortrag, warum manche Adaptionen scheitern und andere neue Maßstäbe setzen. Im Zentrum also stehen Fragen nach Narration, Ästhetik, Fan-Erwartungen, Transmedialität und der ökonomischen Logik von Markenbildung. Und - OMG! - immer wieder Uwe Boll ...