DIY-Praktiken für technologische Selbstbestimmung: Workshop zum elektronischen Experimentieren als Form der kritischen Auseinandersetzung mit Technologie
Der Workshop führt durch das Gestalten eines kleines elektronisches Musikmoduls in die Grundlagen der DIY-Elektronik ein. Anhand einfacher Bauteile und Konzepte, die für absolute AnfängerInnen geeignet sind, lernen wir, wie elektronische Systeme funktionieren und wie Hardware und Software miteinander interagieren.
Ausgangspunkt des Workshops ist die Idee, dass Technologie nicht nur in Form standardisierter, von Big-Tech-Unternehmen in Serie gefertigter Produkte existiert. Indem wir lernen, einfache Systeme von Grund auf selbst zu bauen und deren einzelne Komponenten zu verstehen, können wir ein Verständnis für all die Technologien entwickeln, die wir täglich nutzen. Neben der praktischen Tätigkeit des Prototypings werden wir Fragen zu Zugang, Eigentumsverhältnissen, Transparenz und technologischer Abhängigkeit diskutieren.
Dieser Workshop basiert auf einer laufenden künstlerischen Forschung zu feministischen Ansätzen in den Bereichen Technologie, Open-Source-Kultur und kollektivem Wissensaustausch. Er knüpft an die Entwicklung eines Open-Source-Synthesizers an, der als Beispiel dafür dient, wie technisches Experimentieren zu einer Form der kritischen Auseinandersetzung mit Technologie werden kann.
Der Workshop ist auf Deutsch und Englisch möglich.