Menschen folgen Menschen, nicht Marken – Warum journalistische Glaubwürdigkeit heute Gesichter braucht

Menschen folgen Menschen, nicht Marken – Warum journalistische Glaubwürdigkeit heute Gesichter braucht

Julia Brestrich

09.10.2026 12:15–12:45
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Lightning Talk
Media & Culture
#Content Creators #Digitalpolitik #Journalismus #Netzkultur
Viele folgen heute lieber Journalist:innen statt Medienmarken. Doch wo verläuft die Grenze zwischen Journalismus und Content Creation? Anhand konkreter Beispiele zeige ich, warum persönliche Sichtbarkeit Vertrauen schaffen kann und wie sie gelingt, ohne die Glaubwürdigkeit aufs Spiel zu setzen.

Der Satz „Menschen folgen Menschen, nicht Marken“ beschreibt meiner Meinung nach gerade eine der größten Veränderungen im digitalen Journalismus. Immer mehr Menschen informieren sich auf Plattformen wie Instagram oder TikTok und vertrauen dabei häufig einzelnen Journalist:innen mehr als den großen Medienmarken.

Doch was bedeutet das für den Journalismus? Müssen wir Journalist:innen heute selbst zu Creator:innen werden? Oder geht es vielmehr darum, Persönlichkeit zu zeigen, ohne journalistische Standards aufzugeben?

Ich möchte in meinem Vortrag über die  Chancen und Herausforderungen persönlicher Sichtbarkeit im Journalismus sprechen. Anhand konkreter Beispiele aus meiner Arbeit als TV-Moderatorin, Reporterin und Host der „News-WG“ zeige ich, warum Sichtbarkeit heute ein wichtiger Baustein für Vertrauen sein kann, wo die Grenzen zwischen Journalismus und Content Creation verlaufen und was Redaktionen daraus lernen können.

Der Vortrag richtet sich an Journalist:innen, Medienschaffende und alle, die sich mit der Zukunft des Journalismus beschäftigen. Denn die Frage ist längst nicht mehr, ob Journalist:innen sichtbar sein sollten, sondern wie wir unsere Persönlichkeit zeigen können, ohne dabei an Glaubwürdigkeit zu verlieren.